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etwas verraten. Wir haben alle geschworen. Was ist schon ein Schwur angesichts eines Henkers wert? Ihr müsst mir helfen, Vater. Was erwartet Ihr von mir? Hier. Nehmt dieses Dokument. Sorgt dafür, dass es in die Hände des Kardinals gelangt. Aber wie? Ganz gleich. Niemand darf erfahren, wie er es erhalten hat. Sonst ist es Euer Tod. Vertraut mir. Wie könnte ich es Euch abschlagen? Bei Tagesanbruch schicke ich einen Mönch los. Er wird nicht reden, da er stumm ist. Gott segne Euch, Vater. Bischofspalast in Narbonne Seid willkommen, Graf. Danke, Exzellenz. Sieg! Sieg! Es lebe der König! Kümmert Euch um die Verletzten. Lass dich umarmen. Solch einen Mut habe ich noch nie gesehen. Ich tat nur meine Pflicht. Mehr als das. Versprich mir, dass du das nie wieder tust. Ich will dich nicht verlieren. Mein Leben zählt nicht, Sire. Denkt nur an Euren Ruhm. Wie ich dich liebe! Komm! Wir feiern deinen Erfolg. Graf, da seid Ihr endlich! Wo ist mein Premierminister? In Narbonne, wo er sich erholt. Er leidet an Rheuma. Er wäre erfreut, Euch dort zu empfangen. Wir werden hingehen. Wir feiern den Großstallmeister, der die Festung von Rivesaltes eingenommen hat, die als uneinnehmbar galt. Ich gratuliere, Monsieur. Ihr hättet sehen müssen, mit welchem Elan er anführte. Ihr hättet ihn für unsterblich gehalten. Leider erlitten wir auch Verluste. Hauptsache, du bist am Leben. Monsieur de Chavigny, teilt Seiner Eminenz mit, dass wir ihn besuchen. Ich will von unseren Siegen berichten. Wenn Henri d’Effiat wirklich im Kampf geglänzt hat, müssen wir uns freuen, Chavigny. Es wurde Zeit, dass er uns etwas Freude bereitet. In der Tat. Der König überschüttet ihn mit Lob und war noch nie so angetan. Was ist das? Eine Mischung aus Frosch- und Fledermaussekret, die mir ein jüdischer Arzt empfohlen hat. Nun, wenn das keine Ketzerei ist. Wer bist du? Warte. Haltet ihn! Haltet ihn! Teufel noch eins! Er ist tot. Nun, Chavigny! Habt Ihr den Teufel gesehen? Fast, Eure Eminenz. Seht Euch das an. Das Habsburger Siegel. Was hat das zu bedeuten? Ich weiß es nicht. Ein Mönch überbrachte es und starb lieber, als sich festnehmen zu lassen. Er muss einen Grund gehabt haben, die Hölle dem Himmel vorzuziehen. Grundgütiger! Das ist unmöglich! Was steht dort? Das ist Hochverrat, Chavigny. Eine Verschwörung, wie es sie noch nie in Frankreich gab. Wie das? Ein schändlicher und geheimer Vertrag zwischen dem spanischen König und Gaston d’Orleans. Um uns von hinten zu erdolchen. Der Verräter hat unser Land an den Feind verkauft. Hier stehen alle Namen: Herzog von Bouillon, Graf von Fontrailles und ratet, wer noch: Marquis de Cinq-Mars. Eine Schlange, die ich am Busen genährt habe. Ein Undankbarer, dem ich zu Ruhm verhalf und derjeden Tag einen König umarmt, den er ermordet. Das ist ein unsägliches Verbrechen. Wir müssen handeln. Das werden wir, Chavigny. Seid Euch gewiss. Ich möchte wissen, wer uns dieses Dokument überbracht hat, das diesen Verrat beweist. Soll ich es dem König bringen? Nein. Ich muss es ihm selbst zeigen. Ihr begebt Euch sonst in Gefahr. In Gefahr? Die Liebe des Königs zu Cinq-Mars macht ihn derart blind, dass er Euch als Verleumder hinrichten lassen würde. Majestät. Majestät. Welche Freude, Euch zu sehen, verehrter Minister! Habt Ihr schon gehört? Dank dem Großstallmeister ist die Straße frei, um Perpignan zu belagern. Ich freue mich, Majestät, und gratuliere Euch, Großstallmeister. Sein Mut war so überwältigend, dass ich ihm den Befehl über unsere Armee anvertraute. Das wäre nicht angebracht, Majestät. Ist es so? Und weshalb? Viele Ihrer Generäle, die höhere Titel als der Marquis haben, werden Argwohn darin sehen. Ihre Titel wurden nicht durch Ruhm erworben. Wollt Ihr mich erzürnen? Bin ich der König? Ja oder nein? Zweifelt Ihr meine Fähigkeit an, zu beurteilen, wer der Richtige ist? Schon gut, Sire. Monsieur de Richelieu hält mich für unwürdig, im Kampf zu sterben. Ich halte Euch für das, was Ihr seid, Monsieur de Cinq-Mars. Erklärt, was Ihr meint, Eminenz. Euch habe ich nichts zu sagen. Entfernt Euch. Ich muss dem König etwas berichten. Ich verliere die Geduld! Glaubt mir, Majestät. Ich muss sofort mit Euch sprechen. Es ist von höchster Wichtigkeit. Das ist das letzte Mal, dass Ihr mich vor die Tür setzt. In diesem Punkt sind wir uns endlich einig. Henri! Ihr kränkt mich zutiefst, Eminenz. Ihr wisst, wie zugeneigt ich ihm bin. Weshalb behandelt Ihr ihn so in meiner Gegenwart? Hier steht meine Antwort, Majestät. Das kann nicht sein. Das ist eine grobe Fälschung. Leider nicht, Sire. Das sind die Unterschriften von Philipp IV. und Eurem Bruder. Es trägt das Habsburger Siegel. „Seine Majestät Philipp IV. wird ausschließlich im Einvernehmen mit Seiner Hoheit Gaston d’Orleans verhandeln. Spanien wird sämtliche Festungen zurückerhalten, die der König Ludwig XIII. Radio “ Wenn sich diese Hinterlist als wahr erweist, stellt es den schändlichsten Verrat dar. Was habe ich meinem Bruder getan, dass er gegen mich konspiriert? Ihr regiert, Majestät. Er war immer der Liebling meiner Mutter. Maria von Medici erzog ihn zu einem Blatt im Wind, einem Zauderer, der alle Frauen an meinem Hof gebumst hat.

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