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das sehe ich und weiß es zu schätzen. Danke. Es sind gute Kinder, nicht wahr? Wenn es etwas gibt, das wir gut hingekriegt haben, dann sind es die Kinder. Aber das ist nicht genug, Steve. Gute Kinder sind nicht genug. Es wird dir sicherlich nicht entgangen sein, dass ich nicht sehr glücklich bin. Das ist noch untertrieben. Das ist noch untertrieben. Denn die Wahrheit ist, ich bin sehr unglücklich. Langsam wird mir kalt. Ich war früher nie unglücklich, also habe ich jetzt offenbar viel nachzuholen. Schatz, ich habe das alles schon mal gehört. Das ist nichts, was ein bisschen Prozac nicht wieder in Ordnung bringen könnte. Oder wenn du dir ein bisschen Mühe geben würdest, dir selbst zu helfen. Alles Gute zum Geburtstag. Jesus! Und ich weiß Steve, dass du ein perfekter Lügner bist. Also denke bloß nicht, ich wüsste nicht, dass du nebenbei noch was am Laufen hast. Wer ist sie, Steve? Oder besser gesagt, wer sind sie? Du hast mein Leben ruiniert, Steve. Und was habe ich? Keine Wahl. Keine Rechte. Kein Geld, außer wenn ich dich darum anbettele. Ich habe gar nichts. Nicht mal mich selbst. Ich existiere nicht! Also kann ich genauso gut auch gar nicht mehr existieren. Nicht geladen. Sehr schade. Gib mir nur eine Minute. Aber sieh weiter zu. Es kommen noch ein paar richtig gute Sachen. Jesus Christus. Ich bin ein bisschen hart zu dir, nicht wahr? Das hier wird mir etwas eng. Scheint eine Nummer zu klein zu sein. Das ist besser. Nicht wahr, Steve? So kann das Blut besser zirkulieren. Ich muss gut auf sie achten. Sie sind eins meiner wenigen Vorzüge. Aber leider sind sie das nicht. Sie sind kein Vorzug, Steve. Sie sind eine Last. Worauf ich mit alledem hier hinaus wollte… und verzeih mir mein verrücktes Benehmen,… ist, dass diese Biopsie hier vor drei Tagen… bestätigt hat, dass ich Brustkrebs habe. Die linke Brust ist vollkommen durchlöchert. Die rechte Brust ist auf dem Weg dorthin. Es ist schon in meinen Lymphknoten. Ich habe zu lange gewartet, ich hatte Angst. Ich bin eine Katastrophe, wie du sehen kannst. Meine Überlebenschancen sind :. Meine Brüste haben keine Chance. Besser du schaust sie dir jetzt noch einmal gut an. Denn nächste Woche werden sie amputiert. Beide. Eine radikale, doppelte Mastektomie. Ich habe Angst, Steve. Ich habe versucht, es dir zu sagen, aber ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte. Aber ich versuche, tapfer zu sein. Ich habe die Kinder für ein paar Wochen weggeschickt. Jane kümmert sich um sie. Wir werden sehen was passiert. Wirst du mich im Krankenhaus besuchen kommen, Steve? Bestimmt wirst du mich ohne Brüste nicht sehen wollen. Ich werde dann keine richtige Frau mehr sein. Steve, ich bin geheilt! Keine Biopsie, kein Krebs! Sie sind fast so gut wie neu! Habe ich dich gut reingelegt? Hoffe, du kannst einen Scherz vertragen! Aber weißt du, das bringt mich auf eine Idee. Vielleicht sollte ich wirklich eine Brust-Rundumerneuerung vornehmen lassen. Jesus, du bist krank! Du bist krank, verdammt noch mal. Aber größer? Silikon? Nein, ich denke nicht. Mehr als eine Hand voll ist doch Verschwendung, das sagst du doch immer. Vielleicht etwas straffen lassen? Das ist immer noch nicht das Wahre, findest du nicht? Ich weiß es! Vielleicht sollte ich mir die Brustwarzen piercen lassen! Würde dir das gefallen? Gepiercte Brustwarzen? Ja? Das ist sogar etwas, das ich selber machen könnte. Ich kann es sogar jetzt gleich machen, damit du zusehen kannst! Hier, ich habe es schon mit Feuer sterilisiert, damit du den langweiligen Teil nicht sehen musst. Nett von mir, nicht wahr? Lass uns sehen, ob ich auch mutig genug bin, es zu tun. Ich glaube, man muss seitwärts stechen. Ich glaube, ich muss fester drücken. Dieses Blut, Steve… Ich weiß nicht, ob du es sehen kannst, aber dieses Blut… Kannst du es sehen? Ich weiß nicht, wie überhaupt jemand so was machen kann. Noch nicht. Was zum Teufel… Ignorier das, Schatz, das war so nicht vorgesehen. Ignorieren? Wie zum Teufel soll ich das ignorieren? Er ist es. Dieser verdammte haarige, pflanzenbewässernde Gnom. Ich weiß nicht, wie überhaupt jemand so was machen kann. Noch nicht. Ignorier das, Schatz, das war so nicht vorgesehen. Okay, das war’s. Genug ist genug. Es ist genug! Du Mistkerl! Verdammt! Das ist nicht witzig, Alex. Verdammt! Ich kann ja offensichtlich nicht rausgehen, um eine zu rauchen. Ich frage mich, was du noch so für Tricks ausgebrütet hast in deinem kranken Hirn. Ignorier das, Schatz. Das war so nicht vorgesehen. Es sollte nicht so passieren. Vergessen wir jetzt das Nippelpiercing und wenden uns wieder ernsthafteren Dingen zu. Ich hoffe, du siehst immer noch zu. Erinnerst du dich noch an unsere Hochzeitsnacht, Steve? Ich schon. An fast jede Minute davon. Du wolltest mich, du brauchtest mich… Du hast mich überall berührt. Sogar in meinem Herzen. Und am nächsten Morgen ging es genauso weiter. Du hast mich gar nicht aus dem Bett gelassen. Alles, was du wolltest, war ich. Du hast mir das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein. Und in der Nacht… da war es noch aufregender. Und am nächsten Tag wolltest du immer noch nicht, dass wir uns anziehen. Immerzu wolltest du nur meinen nackten Körper betrachten… Und ihn immer und immer wieder spüren. Ihn anfassen, erforschen… ihm Vergnügen bereiten. Und am nächsten Tag genauso, und am Tag darauf auch… Bis ich begriffen habe, dass es nichts mit mir zu tun hatte. Dass es nur etwas zwischen dir und meinem Körper war. Du hattest nicht mich, sondern meinen Körper geheiratet. Mich hast du nicht gebraucht, nur meinen Körper hast du gebraucht. Ist es nicht so? Und dann, bereits einige Wochen später, bevor ich noch etwas tun konnte, habe ich erfahren, dass ich mit Emma schwanger war. Was konnte ich da noch machen? Es ist lange her, dass du diese beiden hast miteinander sprechen lassen. Hallo, ich bin Alexandra. Hallo, ich bin Steve. Hast du eine Ahnung, wie ich mich immer gefühlt habe, wenn du das gemacht hast? Nein, hätte ich auch nicht gedacht. Ich fühlte mich wie eine Kuh. Ich fühlte mich wie ein Affe im Zoo. So war das nicht gemeint. Das ist unsere Ehe, Steve. Du und mein nackter Körper. Und solange ich dir Zugang gewährt

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