Radio FFN

  • internetradio online| hören

Radio FFN Radio

Radio FFN hören, Webradio, Internetradio Qualität ausgestrahlt kontinuierliche Veröffentlichung.


Fügen sie ihre Website.

dass der König in Mademoiselle de Hautefort vernarrt ist. Sie ist sehr fromm und nutzt seine Frömmigkeit dazu, meine Allianzen mit den protestantischen Staaten zu kritisieren. Deshalb erwarte ich von dir, dass du uns von dieser Frau, die Frankreich schadet, befreist. Wie denn? Ich verfüge nicht über eine derartige Macht. Da irrst du dich, Henri. Du bist geistreich und zudem sehr wortgewandt. So etwas gefällt dem König. Ihr erwartet doch nicht, dass er das trägt? Und warum nicht? Der König trägt nur Schwarz, oder Grau an Silvester. Er muss davon abkommen. Er ist schließlich kein Hugenotte. Gütiger Himmel! Ihr sprecht vom König! Wirklich? Guten Tag, Monsieur de Cinq-Mars. Nun denn. Wo ist mein Anzug? Hier ist er, Sire. Soll das ein Witz sein, Monsieur? Was soll dieses Gold und der Flitterkram? Halten Sie mich für einen kleinen modeaffinen Marquis? Ich halte Sie für den größten aller Monarchen, den König Frankreichs, der auf den ersten Blick beeindrucken muss. Urteilt Ihr etwa über mich, Marquis? Sire, ich sage, dass die Welt Euch danach beurteilt, welche Kleidung Ihr tragt. Ihr seid Frankreich. Eure Untertanen erwarten, dass Ihr sie gebührend repräsentiert, wie sie es verdienen. Sie wären stolz, wenn Ihr diesen Schmuck trüget, der Eleganz verkörpert und Eurer Macht würdig ist. Ich verzeihe Euch Eure Frechheit, da Ihr noch sehrjung seid. Aber es ist nicht meine Art, den Schönling zu spielen. Man soll nicht nach dem äußeren Schein urteilen. Meine Macht basiert nicht auf meiner Kleidung. Glaubt nicht, dass ich mich in so einer Aufmachung zeige. Seine Majestät, der König. Majestät, Frankreich wurde noch nie so glanzvoll vertreten. Ihr habt uns das Licht mitgebracht, Sire. Nun, Madame. Ihr sagt nichts? Meine Worte wären nicht ausreichend. Glückwunsch, Henri. Francois! Mein Freund. Welche Freude, dich zu sehen. Was soll diese Maskerade? Ihr macht euch zum Gespött des Hofs. Wollt ihr in dieser Aufmachung beten gehen? Vergesst nicht, mit wem Ihr sprecht, Madame. Der König von Frankreich muss die Herrlichkeit seiner Macht repräsentieren. Ich erwarte, dass Ihr es Euch merkt. Aber Sire, Ihr seid nicht Ihr selbst. Dieser Marquis de Cinq-Mars will Euch lächerlich machen. Er wurde von Richelieu beauftragt! Schweigt! Ich will nichts mehr hören. Der Marquis de Cinq-Mars genießt mein Vertrauen. Ihm soll Respekt gezollt werden! Ich erkenne Euch nicht, Sire. Ihr habt Eitelkeit stets verachtet. Wo ist der Mann, den ich liebe und der den Herrn fürchtet? Dieser Mann war Euch gegenüber lange Zeit zu nachsichtig. Euer Verhalten erzürnt ihn. Er bittet Euch, es zu ändern. Majestät! Ich kann Eure Begeisterung für diesen Schönling, in den Ihr vernarrt seid, leider nicht teilen. Es reicht! Verlasst den Hof, wenn Ihr meine Ansicht nicht teilt. Sonst werdet Ihr es noch bereuen. Lebt wohl! Und heiratet! Ihr werdet eine Pension von Ecu erhalten. Nun, Monsieur! Ich sehe, dass Euer Stern schnell aufsteigt. Verbrennt Euch nicht an der Sonne. Ich kenne hier keine Sonne außer Euch. Nur der Glanz Eurer Augen könnte mein Herz entflammen. Ihr seid sehr galant, Monsieur. Ihr vermögt es, zu überzeugen. Ihr habt den König in einen Herrscher verwandelt. Seine Majestät, der König! Bleibt stets an meiner Seite, Marquis. Lassen wir die Frauen und werden wir Freunde. Zunächst werde ich Euch die Gebräuche am Hof lehren. Nicht nötig, Sire. Der König bestimmt die Gebräuche und Euer Angebot ehrt mich. Iht habt wirklich auf alles eine Antwort. Das gefällt mir. Ich werde mich mit Euch nicht langweilen. Los! Hinaus, meine Damen. Hinaus! Da Mademoiselle de Hautefort die Gunst des Königs verlor, haben wir keine Verbündete mehr. Ein Sieg für den Kardinal. Ohne Zweifel, Majestät. Ich habe aber eine Idee. Wenn dieser Marquis ein Freund des Königs ist, sollten wir ihn für uns gewinnen. Das wäre schwierig, Majestät. Er ist dem Kardinal verpflichtet und Sohn des Marschalls d’Effiat. Ach ja! Das ist wahr. Aber er soll noch jung sein und sehr gute Manieren haben. Er ist sicher empfänglich für Euren Charme. Bitte, Herzogin! Die Idee ist Euch nicht unangenehm. Warum ein Abenteuer scheuen? Ihr habt Waffen, gegen die Richelieu nichts ausrichten kann. Majestät, Monsieur de Thou ist hier, in Begleitung des Marquis de Cinq-Mars, um ihn Euch vorzustellen. Er kommt sehr gelegen. Lasst die Herren eintreten, Mademoiselle. Welch freudige Überraschung! Danke, dass Ihr uns empfangt, Majestät. Ich möchte Euch meinen Freund vorstellen, den Marquis de Cinq-Mars, der zum Garderobenmeister des Königs ernannt wurde. Dies ist der Mann, von dem ganz Paris spricht. Ich bin entzückt, Monsieur. Es ist mir eine große Ehre, Majestät. Ich stehe Euch zu Diensten. Was denkt Ihr, Herzogin? Das ist der schönste Mann, den die Welt je gesehen hat. Übertreibt es nicht, Majestät. Er könnte unsere Absichten falsch deuten. Mademoiselle de Hautefort ist in Ungnade gefallen? Bist du dir sicher? Absolut, Eminenz. Der König erlag dem Charme des Marquis und will, dass er ihn überallhin begleitet. Welch eine Überraschung, Chavigny. Cinq-Mars war ein Trumpf, aber das wagte ich nicht zu hoffen. Ein brillianter Zug, Eminenz. Vorausgesetzt,

  • radio

Radio Online Deutschland