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am besten. Ich kenne seine Vorliebe für Geld, das er angehäuft hat. Ich weiß, dass er vergeblich versucht, zu schreiben. Es amüsiert mich, dass er sich über Corneilles Erfolg ärgert und aus Eifersucht Le Cid durch seine Academie verbieten lässt. Ich lache über seinen Plan, eine perfekte Stadt zu bauen, die seinen Namen trägt: Richelieu. Er zieht die Angelegenheiten des Staats denen der Kirche vor und lässt sich bei Messen vertreten, um seine Mätressen zu besuchen, die schönsten Frauen von Paris. Was noch? Dass er gerne Blut vergießt, indem er die größten Edelleute des Reichs enthauptet, indem er Eure Soldaten auf dem Schlachtfeld opfert, indem er Eure Bauern massakriert, die sich gegen ihr Elend erheben. Was noch? Er spioniert die ganze Welt aus, um sie besser zu beherrschen. Angefangen bei seinem König. Was? Der Kardinal spioniert mich aus? Ihr Diener, Monsieur de Ia Chesnaie, gehtjeden Dienstag in seinen Palast, um ihm von Euren Handlungen und Worten zu berichten. Wenn das stimmt, werde ich ihn zur Rechenschaft ziehen. Bist du etwa zufällig zu seinem Feind geworden? Kann man nicht gleichzeitig kritisieren und lieben? Sei vorsichtig. Wenn du ihn angreifst, greifst du mich an. Du weißt nicht, was es heißt, Frankreich zu regieren. Das Königreich besteht aus vielen Völkern: Normannen, Bretonen, Basken, Burgunder, Pikarden, Provenzalen Radio Sie dazu zu bringen, ein gemeinsames Land zu akzeptieren und sich einer einzigen Autorität zu unterwerfen: Das ist das oberste Ziel des Kardinals. Warum so viel Macht an ihn abtreten? Seid Ihr nicht der König? Wenn einem solch ein intelligenter Mann zur Seite steht, der Frankreichs Ruhm im Sinn hat, muss man ihn gewähren lassen, Henri. Sei gewiss, dass nichts ohne mein Einverständnis geschieht. Der Kardinal teilt mit jeden Tag seine Handlungen mit. Wir entscheiden zusammen. Weil er Menschen einschätzen kann und dir vertraut, kann ich dir bedenkenlos mein Herz öffnen. Welch eine Schande! Wie kann sich ein katholischer Kardinal mit Ketzern gegen meinen Bruder verbünden, einen katholischen König? Richelieu machte den Staatsdienst zu seiner einzigen Religion. Majestät, Marquis de Mirabel wünscht empfangen zu werden. Führt ihn bitte herein. Antonio. Was gibt es Neues? Hier ist der vom König unterzeichnete Vertrag, Majestät. Nur Ihr und der Herzog von Orleans haben eine Kopie. Akzeptiert mein Bruder unsere Bedingungen? Ohne Ausnahme, Majestät. Gott steht uns bei. Es fehlt nur noch eines. Was? Der Tod des Kardinals. Seid Ihr noch bei Trost, Mademoiselle? Ihr kommt am helllichten Tag. Etwas Schlimmes ist im Gange. Die Königin ist seit Tagen fiebrig und aufgeregt. Sie schläft nicht und ist schnell gereizt. Ihr stört mich, um von ihren Launen zu berichten? Das ist nicht alles. Gestern besuchte sie der Marquis de Mirabel. Später lehnte sie es ab, dass man sie zum Schlafen auszöge. Na und? Sie verbarg zweifellos ein Dokument, das sie in ihrer Truhe versteckt hat, die ein geheimes Fach besitzt. Danke, dass Ihr mir das mitgeteilt habt, Mademoiselle. Kehrt schnellt zurück. Hier wird gerade eine Verschwörung gesponnen. Ich verdächtige Anna von Österreich der Komplizenschaft. Wie können wir sicher sein? Indem wir angreifen. Das ist die beste Verteidigung. Majestät, Seine Eminenz verlangt Euch zu sehen. Mein Gott! Was will er von mir? Lass ihn nicht warten. Verzeiht mein Eindringen, Majestät. Ich kam, um Euch meine Verehrung zu erweisen. Bevor ich mich auf den Weg zum König mache. Ich bin gerührt. Ich weiß, wie kostbar Eure Zeit ist und welch großes Werk Ihr vollbringt. Das wäre ohne das Vertrauen des Königs nicht möglich. Ja. Ich bete jeden Tag, dass er als Sieger zurückkehrt. Aber es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie Katholiken sterben, wo mein Bruder doch den Frieden anbietet. Ich muss eine Bitte vortragen, Majestät. Eine Bitte, Eminenz? Bevor ich aufbreche und vielleicht nie mehr zurückkehre, würde ich gern den Kronprinzen begrüßen. Aber natürlich. Natürlich. Mademoiselle de Chemerault! Majestät? Bittet Madame de Lansac, den Kronprinzen Ludwig dem Kardinal vorzustellen. Sofort, Majestät. Ich werde beten, dass Ihr unversehrt zurückkehrt, Eminenz. Eure aufrichtigen und inbrünstigen Gebete werden mich sicher vor Schlimmem bewahren. Möge Gott Euch beschützen, Hoheit! Genießt seine Anwesenheit, bevor der König zurückkehrt. Was meint Ihr damit, Eminenz? Bevor er in den Krieg zog, teilte mir der König seine Absicht mit, Euch die Erziehung des Prinzen abzunehmen. Aber weshalb? Seine Majestät ist über Eure Machenschaften mit unseren Feinden erbost. Ihr werdet verstehen, dass er es nicht zulassen kann, dass die Königin in Kontakt mit denjenigen steht, die er bekämpft. Einige am Hofe sprechen gar von Radio Verrat. Mir meinen Sohn wegnehmen? Das würde ich nicht ertragen. Ein Beweis Eures guten Willens würde genügen, damit Seine Majestät von diesem Vorhaben absieht, welches ihm selbst zuwider ist. Ihr bekommt es, Monsieur de Richelieu. Vater! Vater! Majestät, was ist los? Ihr müsst mich retten, Vater. Der König verdächtigt mich des Verrats. Er droht, mir den Kronprinzen wegzunehmen. Beruhigt Euch, Hoheit. Niemand wird

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