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dass man alle ausspioniert und Euch stets ergeben ist. Dich in das subtile Spiel meiner Politik eingeweiht zu haben, war der größte Beweis meiner Zuneigung. Gibt es für Euch nichts außer Politik? Leb wohl. Der Kanzler wird dich befragen. Ich habe ihm nichts zu sagen. Überlege es dir gut. Dein Leben steht auf dem Spiel. Seine Majestät wird mich befreien. Er weiß, was Liebe ist. Ich bewundere aufrichtig die List, die Ihr angewandt habt, um mich in diese gemütliche Unterkunft zu bringen, Monsieur du Plessis. Wessen beschuldigt mich mein Bruder dieses Mal? Es ist so schwerwiegend, dass Euer Leben in Gefahr ist. Vor der Strafe für Euer Verbrechen kann Euch keine Gnade retten. Das ist unmöglich, Eminenz. Gott kann bezeugen, dass ich dem König stets ergeben war. Kennt Ihr diesen Vertrag? Er wurde von Euch und Philipp IV. von Spanien unterzeichnet. Wer hat Euch das gegeben? Ihr könnt Euch nur noch retten, indem Ihr aufrichtig und vollständig gesteht. Ich gestehe alles, Eminenz, wenn mir der König verzeiht. Auch die Namen derer, die an diesem Hochverrat beteiligt waren? Ja. Angefangen beim Großstallmeister, der der Hauptdrahtzieher war. Ich erwartete mehr Würde von einem Sohn Heinrichs IV. Ihr habt bereits viele Eurer Freunde verkauft. Ich sage nur die Wahrheit, wir Ihr es gewünscht habt. Jedem seine Wahrheit, Hoheit. Was meint Ihr? Ich bin ein Prinz. Nur der König kann über mich richten! Majestät! Majestät! Ich muss Euch sprechen. Unter vier Augen. Was ist passiert, Herzogin? Der Großstallmeister muss gerettet werden. Seid Ihr etwa in Cinq-Mars verliebt? Ich fasse es nicht. Es spielt keine Rolle, ob ich ihn liebe. Ich will nicht, dass er auf das Schafott steigen muss. Jetzt verliert Ihr den Verstand, Marie. Der König liebt ihn zu sehr. Er würde dem Kardinal nie erlauben, so weit zu gehen. Ich sagte bereits Seiner Eminenz, dass ich Euch nichts zu sagen habe. Das ist gleich. Ihr werdet die Aussage des Herzogs von Orleans anhören. Er beschuldigt Euch schwerer Verbrechen. Wieder eine List des Kardinals. Lest selbst. Beachtet die Unterschrift. Der Schwur eines Prinzen ist also nichts wert? Ich vertraute ihm und er schickt mich aufs Schafott. Man muss den Großen dieser Welt misstrauen, Marquis. Sie spielen mit unseren Leben. Ihr könnt Eures noch retten. Sagt uns, wie und warum Ihr an diesem Verbrechen beteiligt wart. Wo ist er? Ich will den Großstallmeister sofort sehen! Das ist unmöglich, Sire. Der Kanzler verhört ihn gerade im königlichen Gefängnis. Er wird ihn freilassen. Henri ist unschuldig. Meine Verehrung, Majestät. Nun, Monsieur, habt Ihr den Großstallmeister freigelassen? Er ist schuldig, Sire. Das ist unmöglich. Er hat sein Verbrechen soeben gestanden. Seht, Sire. Das sind nur Lügen. Henri kann mich nicht verraten. Ich kenne ihn. Er ist eine reine Seele, die mein Bruder verführt hat. Ihr seid der Schuldige. Ihr könnt nicht verzeihen, dass er mich mehr liebt als Euch. Ihr werdet nicht von Sorge um das Land getrieben, sondern von der Bitterkeit, die Euer Herz auffrisst. Ihr schmiedet Rachepläne gegen dieses Kind, das Ihr verwöhnt habt und dessen Zuneigung Ihr nicht halten konntet. Ist das nicht die Wahrheit, Monsieur de Richelieu? Ihr irrt Euch, Majestät. Ich sorge mich nur um Eure Sicherheit und Euren Ruhm. Ihr habt nicht ertragen, dass er Euch entgleitet und dass ich ihn liebe. Auch nicht, dass er frei wie ein Vogel ist. Ihr habt ihn verstoßen, beleidigt, zur Verzweiflung getrieben. Und jetzt wollt Ihr ihn verurteilen, damit er für immer verschwindet. Ich will, dass die königliche Justiz diejenigen bestraft, die die Staatssicherheit gefährden. Cinq-Mars, ebenso wie Monsieur de Thou, ist des Hochverrats schuldig. Er muss also sterben. Meine Schuld ist, ihn Euch vorgestellt zu haben. Ihr seid also genauso schuldig wie er. Ich verlange die Freilassung des Großstallmeisters. In diesem Fall, Sire, werdet Ihr mich von meinen Regierungspflichten entbinden müssen. Was? Ihr werft Euer Amt in die Waagschale? Habe ich eine Wahl? Ein König muss die Justiz der Barmherzigkeit vorziehen. Henri d’Effiat muss sterben, weil er Euch und Frankreich verraten hat. Nein! Das will ich nicht. Das erlaube ich nicht. Andere sind wegen weniger gestorben. Empfindet Euer Herz denn nie Mitleid? Das würde alles, was wir in all den Jahren schufen, in Gefahr bringen, Majestät. Wollt Ihr Eure Autorität aufs Spiel setzen, und die Einheit des Königreichs? Vergesst das Herz und seine Leidenschaften, Sire. Unterschreibt, denkt an das Wohl Eurer Untertanen, die von der Justiz erwarten, dass sie sie vor Verrätern schützt, seien sie noch sojung, schön und Iiebenswürdig. Unterschreibt. Seien wir stark. Wie wir es immer waren. Unterschreibt. Ihr wisst, dass ich recht habe. Werde ich nie Frieden haben? Es zählt nur der Frieden des Königreichs, Sire. Eure Unterschrift lässt keinen Kopf rollen, sondern schützt Euren Thron. Seid Ihr zufrieden, werter Premierminister? Ihr habt die Köpfe Eurer Feinde. Nur Staatsfeinde sind meine Feinde, Sire. Wohin geht Ihr? Nach Paris, Majestät, wo diese Herren von der Universität mich erwarten, um die neue Sorbonne einzuweihen, die gebaut worden ist. Frankreich zu regieren ist eine unmenschliche Aufgabe, Chavigny. Seit Jahren gebt ihr alles für dieses Land, Eminenz. Es war noch nie so mächtig. Es ist noch so viel zu tun. Die Zeit, die mir bleibt, ist so kurz. In Stellung gehen! Hochheben! Marsch! Hinaus! Alle hinaus! Alle! Nein. Ich will mit offenen Augen sterben.

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